Schliebener Hefte, Ausgabe 2
Dieses Werk mit dem Titel „Leben ist immer lebensgefährlich“ dokumentiert eine umfassende Regionalgeschichte des Elbe-Elster-Landes sowie des alten Kursachsens über einen Zeitraum von fünf Jahrhunderten. Die Autoren beleuchten düstere Aspekte des menschlichen Daseins, darunter historische Kriminalfälle, die Entwicklung der Rechtssprechung und das Handwerk des Scharfrichters. Neben grausamen Verbrechen thematisiert das Buch auch das Leid durch Epidemien wie die Pest sowie mysteriöse Skelettfunde an ungewöhnlichen Orten. Ein weiterer Fokus liegt auf der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Selbstmord und dem harten Umgang mit Außenseitern in vergangenen Epochen. Insgesamt bietet die Sammlung einen tiefen Einblick in das alltägliche Risiko und die moralischen Vorstellungen früherer Generationen. Diese Chronik verbindet dabei geschichtliche Fakten mit kuriosen und tragischen Einzelschicksalen der Region.