Der schwarze Löwe mit dem roten Pilgerstab
NEUES Buchprojekt für das Jahr 2023
Neues Buchprojekt in 2023 auf Zielgerade
Der Freundeskreis Zliuuini arbeite seit etwa 2 Jahren an einem historischen Buchprojekt. Es geht dieses Mal um das Rittergut Lebusa mit dem befreundeten Nachbarn von Striesa und dem Leben der Besitzer.
Der Titel lautet:
Der schwarze Löwe mit dem roten Pilgerstab
Die Rittergüter Lebusa und Striesa und derer von Milckau im Glanze des Sächsischen Barocks
Arbeitsgegenstand ist die Zeit des Rittergutes Lebusa von den ersten Nachrichten an (14. Jahrhundert) bis zum Ende des sächsischen Barock( Ende des 18. Jahrhunderts ).
Hauptakteur ist der berühmteste Rittergutsbesitzer des Schliebener Landes aller Zeiten, General Moritz Friedrich von Milckau mit seiner Familie, Freunden, Bekannten und sein breit gefächertes Leben als Gutsbesitzer und als General der kursächsischen Armee. Die Autoren haben bisher eine Fülle von Material zusammengetragen. Jetzt besteht die Kunst der Auswahl, alles kann unmöglich dargestellt werden.
Es handelt sich nicht um eine streng wissenschaftlich- historische Arbeit. Natürlich werden die Forderungen nach Darstellung wahrheitsmäßig geprüfter Fakten, nach eindeutigen Quellen, nach plausiblen Zusammenhängen unter Vermeidung von Legenden und fehlerhaften Behauptungen eingehalten. Es wird vor allem das Leben der Milckaus im normalen Umfeld geschildert. Milckaus jungen Jahre, Familiengründung, Feldzüge für die sächsischen Kurfürsten, Freundschaften zu den Striesaer Gutsbesitzern, Unglücke und Todesfälle sowie das Ende der glanzvollen Barockära auch für Lebusa bilden die Hauptteile der Ausarbeitung.
Es werden offene Fragen aus vergangenen Zeiten beantwortet, z. B. :
- Hat Milckau wirklich das Lebusaer Gut von den Lösers gekauft? Vielleicht hat er es gar von einer Frau erworben?
- Wieso sind die meisten Milckau- Kinder in Freiberg/ Sachsen geboren?
- Was hat es mit dem berühmten Milckau- Pokal auf sich?
- Kannte Milckau die Herren Silbermann und Pöppelmann gar persönlich? Für wessen Orgel spendete er Geld?
- Wieso ist sein jüngster Sohn nicht in der Lebusaer Gruft begraben?
- Wie war das mit der Mätressenwirtschaft Augusts des Starken? Hat Milckau gar mitgemacht?
- War General Milckau aus Lebusa etwa auch Gesamtbefehlshaber der kursächsischen Armee?
- Was hat Preußenkönig Friedrich der Große mit Putin gemein?
- Woher kommt der Jahrhunderte alte Hass zwischen Preußen und Sachsen?
Diese Fragen und noch vielmehr werden im Buch beantwortet. Derzeit wird die Texterfassung vervollständigt, danach werden die besten Abbildungen eingefügt.
Die Leserinnen und Leser erwartet erstmals eine vielseitige Darstellung eines für Lebusa und Umgebung bisher kaum bekannten historischen Abschnittes. Es gibt neben dramatischen Ereignissen aber auch Kurioses und fast Unglaubliches zu berichten. Die Geschichte des Schliebener Landes wird durch dieses Werk bereichert und vertieft.
Die Autoren haben sich das Ziel gestellt, das Werk im IV. Quartal diesen Jahres der Leserschaft zur Verfügung stellen zu können.
Freundeskreis Zliuuini, Dr. Gert Wille, Februar 2023
Buchvorstellung am 07.07.2024
Das neue Buch über General von Milckau auf Lebusa, Sorgefeld und Kriebstein
Anlässlich des diesjährigen Moienmarktes in Schlieben, präsentierte der Freundeskreis Zliuuini am Sonntag, 07.07.2024 sein neuestes Buch einem interessierten Publikum. Herr Dr. Gert Wille stellte das umfangreiche Buch des Freundeskreieses in gekonnt markigen und mit Anekdoten gewürztem Vortrag dem Publikum vor. Im Anschluss wurde das Buch zum Verkauf angeboten und die Autoren standen zum Gedankenaustausch bereit.
Zum Buch:
„Der schwarze Löwe mit dem roten Pilgerstab“
Die Rittergüter Lebusa und Striesa und derer von Milckau im Glanze des Sächsischen Barock Moritz Friedrich von Milckau war Rittergutsbesitzer von Lebusa, Sorgefeld, Kriebstein u. a. Dörfern. Von seinem Leben ist heute so gut wie nichts bekannt, jedoch in der Glanzzeit des Sächsischen Barocks (1670- 1770) war er eine dominante Persönlichkeit als General der Kavallerie Augusts des Starken und später sogar als kommandierender General der kursächsischen Gesamtarmee.
Das Leben auf den Rittergütern während der großen Zeit des Sächsischen Barock im 17./18. Jahrhundert bildet den Hintergrund für diese umfassenden Informationen. In diese Zeit war auch die 6-teilige Fernsehserie von 1985/87 „Sachsens Glanz und Preußens Gloria“ angesiedelt. Tragische Todesfälle in seiner Familie und der allgemeine Niedergang des Adels beendeten Anfang des 19. Jahrhunderts diese von Milckau-Linie, sie starb aus. Das Buch umfasst 400 Seiten mit 95 zum Teil farbigen Abbildungen, es wurden 450 historische Quellen erstmals ausgewertet und dokumentiert.
Das Buch bekommen Sie bei den Veranstaltungen des Freundeskreises oder auch direkt beim Verlag (Regia-Co-Work) oder hier.