Liubusua

„Liubusua. Das tausendjährige Geheimnis von Deutschen und Wenden“
(Eine heimatkundliche Betrachtung)

Verlag: Regia Verlag Cottbus, 2011
Autoren: Dr. Gert Wille / Hans- Dieter Lehmann/ Mannfred Schmidt / Harry Widmer

Vor tausend Jahren schrieb der Merseburger Bischof Thietmar eine Chronik der Ereignisse seiner Zeit. Er beschrieb u.a. die Kämpfe um die sagenhafte Burg „Liubusua“.
Im Jahre 932 wurde diese Slawenfeste durch die Deutschen unter König Heinrich I. erobert und zerstört. Sein Urenkel, König Heinrich II. baute im Jahre 1012 diese Burg notdürftig wieder auf. Doch der slawische Heerführer Boleslaw Chrobry eroberte diese Burg und zerstörte die Anlage endgültig.

Doch wo lag diese sagenhafte Burg? Der Chronist Thietmar von Merseburg „vergaß“ eine Ortsangabe. So machten sich seit über 200 Jahren Heerscharen von Fachleuten, Heimatfreunden und Laien auf, diese Burg zu lokalisieren.
Ausgangspunkt war dabei das kleine Dorf Lebusa, im Amt Schlieben gelegen, westlich des Lausitzer Grenzwalles. Insbesondere die Namensverwandtschaft musste als Begründung herhalten. Doch fand sich in und um Lebusa- und das bis heute- keinerlei Beweis für den Standort dieser Burg. So kam es, wie es kommen musste: Eine Vielzahl von Standortvermutungen wurde diskutiert- z. B. Lübben, Lebus, Lübbenau, Hohenleipisch, die Burgwälle von Malitschkendorf, Battin bei Jessen, Freesdorf und Kosilenzien, die Städte Bad Liebenwerda oder Luckau. Jedoch fehlte stets der überzeugende Beweis für den Liubusua- Standort. Auch die bisher letzte Variante- Löbsal an der Elbe, nördlich von Meißen- wirft bei Heimatfreunden Fragen auf, die Ansatzpunkte für weitere heimatkundliche Arbeiten darstellen..

Die vier Autoren, Heimatfreunde im Schliebener Land, versuchen im vorliegenden Buch, diesen Gesamtstand zu umreißen, die wichtigsten Standortvarianten kurz darzustellen, die Meinungen von Fachleuten zu charakterisieren und dem Laien einen groben Einblick in die bisherige Liubusua- Problematik zu geben.
Das Buch will die Lücke zwischen der wissenschaftlichen Facharbeit und den Erwartungen der interessierten Laien schließen helfen. Es will einen Beitrag zur weiteren Gewinnung von engagierten Neueinsteigern, von Heimatfreunden und von ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegern leisten. Fachliche Arbeiten bleiben den Wissenschaftlern vorbehalten.
Das Buch ist die erste „Mitteilung des Freundeskreises Zliuuini“.

Preis: 10,00 Euro 107 Seiten 27 Abb. ISBN: 978- 3- 86929- 073-7

Bestellung: www.regia-verlag.de
info@regia- verlag.de Tel.: 0355 790766
Fax: 0355 2891076
Verkauf u.a. im Drandorfhof Schlieben.

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Schliebener Hefte Nr.5/2025

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Der Freundeskreis Zliuuini stellt eine neue Publikation vor:

„Schliebener Hefte Nr. 5/2025“ - Streifzüge durch das Schliebener Land

Es trägt den inhaltlichen Titel:

Der eisenzeitliche Siedlungskomplex von Proßmarke: Vorburgsiedlung, Eisenverhüttungsplatz, Burgwall, Bestattungsplatz, Nebenanlagen.

Es gibt seit 150 Jahren deutliche Hinweise zu einem einstigen eisenzeitlichen Burgwall westlich von Proßmarke. Auch die konkrete Lage im Gelände wurde genannt: Ein mächtiger Wallzug längs der Kreisstraße K6238 zwischen Proßmarke und Naundorf, noch auf Proßmarker Gemeindeterritorium liegend, ist der heutige Rest. Seien sie gespannt, welche Erkenntnisse zu diesem Thema offengelegt werden. Mehr dazu hier.

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